Heute möchten wir Ihnen unsere FI-Absolventin Ellie Morgan aus Neuseeland vorstellen. Im persönlichen Gespräch erzählt sie uns, wie sie zur Fotografie gefunden hat, was sie an ihrer Arbeit begeistert und welchen Herausforderungen sie auf ihrem bisherigen Weg begegnet ist.
Außerdem berichtet Ellie von ihren Erfahrungen mit dem Online-Kurs des Fotografieinstituts und davon, wie sie ihre Liebe zur Naturfotografie mit dem Aufbau ihres eigenen Familienfotografie-Business verbindet.
Image Source: Ellie Morgan
elliemorganphotography.co.nz
Ich bin 45 Jahre alt, Mutter von zwei wunderbaren Teenagern und habe einen großartigen Mann an meiner Seite, der mich sehr unterstützt.
Nachdem ich viele Jahre als Floristin gearbeitet hatte, hatte ich irgendwann das Gefühl, dass mir noch etwas in meinem Leben fehlte. Deshalb entschied ich mich 2022 für einen Online-Kurs beim Fotografieinstitut. Während des Kurses arbeitete ich weiterhin in Teilzeit als Floristin.
Ursprünglich begann ich den Kurs mit dem Ziel, Familienfotografin zu werden. Dann ließ ich mich allerdings ein wenig von meiner großen Leidenschaft für die Vogel- und Naturfotografie ablenken. Gelegentlich fotografierte ich zwar weiterhin Familien, mein Schwerpunkt lag jedoch auf der Naturfotografie. Gleichzeitig arbeitete ich nach wie vor in Teilzeit als Floristin. Vor ein paar Monaten habe ich schließlich den Sprung gewagt, meinen Job als Floristin aufgegeben und konzentriere mich nun ganz darauf, mein eigenes Business als Familienfotografin aufzubauen.
Ich war schon immer kreativ und fühlte mich bereits in jungen Jahren zur Floristik hingezogen. Damals träumte ich davon, Floristin, Friseurin oder Modedesignerin zu werden.
Es gibt einige Orte, die ich unbedingt besuchen möchte. Dazu gehört Tiritiri Matangi Island, wo ich hoffe, einen Kokako fotografieren zu können. Auch Stewart Island steht auf meiner Liste – ich habe gehört, dass die Tierwelt dort einfach unglaublich sein soll.
Der Vogel, den ich in Australien unbedingt noch entdecken möchte, ist der Pink Robin. Im Mai dieses Jahres war ich im Bundesstaat Victoria und konnte dort die Nummer zwei auf meiner Liste australischer Vögel fotografieren: den Blue Fairywren. Das war ein unglaubliches Erlebnis! Ich hoffe, dass ich eines Tages zurückkehren und auch den Pink Robin finden werde.
Außerdem wünsche ich mir, dass mehr Menschen auf meine Website aufmerksam werden und mein Familienfotografie-Business so weit wächst, dass regelmäßig Kund:innen bei mir buchen.
Neben meinen Kindern und Haustieren, die mir viel Freude und Erfüllung schenken, ist vor allem die Vogelfotografie zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden. In den vergangenen vier Jahren habe ich unglaublich viel über unsere heimische Vogelwelt gelernt. Ich habe Arten entdeckt, von deren Existenz ich vorher überhaupt nichts wusste, und durfte seltene und bedrohte Vögel aufspüren und fotografieren.
Die Natur macht mich einfach glücklich – ganz gleich, ob ich einen wunderschönen Sonnenaufgang sehe, einen prächtig blühenden Baum oder einen schneebedeckten Berg. Von Sonnenaufgängen habe ich inzwischen übrigens eine riesige Fotosammlung! Genau deshalb fotografiere ich auch Menschen am liebsten draußen in der Natur: in Gärten, im Wald oder am Strand.
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Ich bin gerne in den Wäldern, Flussmündungen und Feuchtgebieten meiner Umgebung unterwegs, um nach Vögeln Ausschau zu halten und sie zu fotografieren. Ganz nebenbei bekomme ich dabei auch noch einen ausgiebigen Spaziergang.
Außerdem liebe ich frühmorgendliche Ausflüge, bei denen ich nach besonderen Orten suche, um den Sonnenaufgang zu fotografieren.
Ich backe auch hin und wieder gerne, gehe mit meiner Familie essen und probiere dabei neue Gerichte aus. Und jeden Morgen löse ich beim Frühstück Wordle und Birdle. :)
Ich habe schon immer gerne fotografiert. Als ich Mutter wurde, machte ich Hunderte von Fotos von meinen Kindern – zunächst als Babys und später während sie heranwuchsen. Sechs Jahre lang lebten wir in Marlborough. Dort versuchte ich immer wieder, die wunderschönen Weinlandschaften einzufangen, besonders im Herbst.
Ich glaube, mein Interesse an der Fotografie und meine Leidenschaft dafür sind über die Jahre ganz allmählich gewachsen. Irgendwann wurde mir bewusst, dass ich tatsächlich ziemlich gut darin sein könnte und die Fotografie vielleicht auch beruflich verfolgen möchte. Gleichzeitig spürte ich, dass ich eine Veränderung gegenüber meiner Arbeit als Floristin brauchte. Einige Menschen aus meinem Umfeld belegten damals Fotografie-Kurse, und das inspirierte mich dazu, es ebenfalls zu versuchen.
Da ich gerade erst damit begonnen habe, mein eigenes Familienfotografie-Business aufzubauen, beschäftige ich mich im Moment viel mit Werbung, aktualisiere meine Website und meine Social-Media-Kanäle und arbeite daran, meine Marke bekannter zu machen. Außerdem habe ich mich bei Pixieset angemeldet. Dort kann ich Online-Galerien erstellen, in denen meine Kund:innen ihre Fotos ansehen und herunterladen können.
Mir wurde irgendwann klar, dass ich meine Natur- und Porträtfotografie in den sozialen Medien voneinander trennen muss, wenn ich mir als Porträtfotografin einen Namen machen möchte. Wer eine Fotografin für Familienporträts sucht, möchte schließlich nicht ständig mit Vogelfotos überschüttet werden!
Deshalb habe ich inzwischen getrennte Seiten auf Facebook und Instagram. So kann ich weiterhin meine Naturfotografien teilen und Leinwandbilder mit Landschaftsmotiven, Vogelkalender und Ähnliches verkaufen. Auf der anderen Seite dreht sich dagegen alles um meine Porträtfotografie.
Wenn ein Porträtshooting ansteht, überprüfe ich am Vortag das Wetter und mache mir Gedanken über das Licht und den passenden Aufnahmeort. Ich reinige alle Objektive, lade sämtliche Akkus auf und stelle sicher, dass auf meinen SD-Karten genügend Speicherplatz vorhanden ist.
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Neben der Familienfotografie würde ich gerne stärker in die Neugeborenenfotografie einsteigen. Ich habe bereits einige Neugeborenen-Shootings gemacht, habe aber das Gefühl, dass ich noch viel lernen und vor allem mehr Erfahrung mit Porträts in Innenräumen sammeln muss.
Ich hatte das große Glück, mit einigen meiner Vogel- und Landschaftsfotografien Fotowettbewerbe zu gewinnen. Im Jahr 2024 wurde mein Foto eines Grey Warblers beim Fotowettbewerb des Wilderness Magazine als beste Tieraufnahme ausgezeichnet. Dafür gewann ich eine spiegellose Kamera! Bei fünf weiteren Fotowettbewerben konnte ich außerdem Geld- oder Sachpreise gewinnen.
Vor Kurzem ging ein weiterer Traum für mich in Erfüllung: Mein Foto eines Waxeyes erschien auf dem Juni-Cover des Kiwi Gardener Magazine. Und ich war völlig aus dem Häuschen, als Forest & Bird mein Foto eines Neuseelandfalken für eine Sommeraktion nutzte und es auf Plakaten in ganz Neuseeland zu sehen war.
Image Source: Ellie Morgan
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Im Moment habe ich eine gute Balance zwischen der Zeit mit meiner Familie, meiner Naturfotografie und meiner Arbeit als Familienfotografin gefunden – wobei es von Letzterem gerne noch etwas mehr sein dürfte!
Die sozialen Medien sind für meine Arbeit sehr wichtig, denn dort findet momentan ein großer Teil meiner Werbung statt. Während meines Online-Kurses empfand ich auch die Community des Fotografieinstituts als ausgesprochen hilfreich und unterstützend – besonders dann, wenn ich Ideen oder Orientierung für meinen Kurs brauchte.
Natürlich, authentisch, eindrucksvoll.
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Ich kann mich einfach nicht zwischen Rosa und Grün entscheiden!
Energie und Beharrlichkeit überwinden alle Dinge.
Ich habe alle Romane von Marian Keyes gelesen. Sie sind eine wunderbare Mischung aus Drama und Humor.
Forrest Gump gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Momentan schaue ich mir noch einmal Ted Lasso an – eine großartige Serie. Und Stranger Things haben wir bei uns zu Hause alle geliebt!
Tierfotografie. Ich bin von den Lebewesen unserer Erde fasziniert und werde es nie leid, beeindruckende Aufnahmen von ihnen in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.
Paul Francis ist Fotograf und lebt ebenfalls in Christchurch. Er betreibt eine Online-Community für Vogelfotografie, der auch ich angehöre und in der wir unsere Fotos miteinander teilen. Seine Arbeit beeindruckt und inspiriert mich seit mehreren Jahren. Seine Fotografie ist phänomenal.
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Ich habe mich online über verschiedene Fotografie-Kurse informiert und hatte aus mehreren Gründen das Gefühl, dass der Kurs des Fotografieinstituts am besten zu mir passt. Er wirkte sehr umfassend und ich war überzeugt, dass ich für den Preis viel daraus mitnehmen würde.
Mir gefiel, dass der Kurs in zwölf Module unterteilt war. So konnte ich mich immer auf ein Thema konzentrieren und hatte nie das Gefühl, vom gesamten Kursumfang überwältigt zu werden.
Außerdem gab es keine festen Abgabetermine. Dadurch konnte ich den Kurs gut mit meiner Familie und meiner Arbeit vereinbaren. Es war auch sehr hilfreich, einen Tutor zu haben, an den ich mich jederzeit wenden konnte, wenn ich Rat oder Unterstützung brauchte.
Nutzen Sie YouTube als zusätzliche Lernquelle. Dort gibt es viele großartige Videos zu allen möglichen Themen – von Objektiven bis hin zur Beleuchtung.
Tauschen Sie sich außerdem mit Menschen aus, die den Kurs bereits abgeschlossen haben oder gerade ebenfalls daran teilnehmen. Ich stand mit einigen anderen Teilnehmenden in Kontakt. Sie waren eine großartige Unterstützung und halfen mir bei manchen Dingen, die ich schwierig fand.
Und mein wichtigster Rat lautet: Fotografieren Sie, fotografieren Sie, fotografieren Sie! Üben Sie immer weiter und versuchen Sie, sich ständig zu verbessern. Wenn ich meine heutigen Fotos mit meinen Aufnahmen von vor einigen Jahren vergleiche, bin ich selbst erstaunt, wie sehr sie sich weiterentwickelt haben.
Momentan stelle ich eine engere Auswahl an Bildern für meine Landschafts- und Vogelkalender 2027 zusammen. Außerdem arbeite ich an einer Werbebroschüre für meine Porträtfotografie, die ich in meiner Umgebung in die Briefkästen werfen möchte. Ganz schön altmodisch – aber ich probiere einfach alle Möglichkeiten aus. :)
Image Source: Ellie Morgan
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Ellies Geschichte zeigt, wohin es führen kann, wenn man den Mut hat, der eigenen Leidenschaft zu folgen. Der Online-Kurs des Fotografieinstituts gab ihr die Möglichkeit, ihre fotografischen Kenntnisse flexibel neben Familie und Beruf auszubauen und Schritt für Schritt ihren eigenen Weg zu finden.
Heute verbindet sie ihre Begeisterung für die Vogel- und Naturfotografie mit dem Aufbau ihres eigenen Business als Familienfotografin. Vielleicht hat Ellies Geschichte auch Sie dazu inspiriert, Ihre kreativen Ziele weiterzuverfolgen und Ihre fotografischen Fähigkeiten zu vertiefen.
Entdecken Sie den Online-Kurs für Fotografie und entwickeln Sie Ihre Fähigkeiten flexibel, praxisnah und mit persönlicher Unterstützung weiter.